
Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement
Stellenbeschreibung
Ausbildungsinhalte
Im 1. bis 15. Monat lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:
•wie man betriebliche Kommunikationssysteme auswählt und anwendet
•wie ein Textverarbeitungssystem bedarfsgerecht und effizient angewendet wird
•wie man die Datenpflege und Datensicherung durchführt und kontrolliert
•wie man Informationen recherchiert, beurteilt, aufbereitet und archiviert
•wie man den Posteingang und -ausgang bearbeitet
•was bei der Planung, Durchführung und Kontrolle von Projekten zu beachten ist
•wie man Angebote einholt, prüft, vergleicht und Entscheidungen begründet
Im 16. bis 36. Monat wird den Auszubildenden u.a. vermittelt:
•wie man Kundendaten zusammenstellt, aufbereitet und auswertet
•wie man Vor- und Nachkalkulationen durchführt und auswertet
•wie man Dienstreiseanträge und Reisekostenabrechnungen vorbereitet
•wie man Zahlungen unter Berücksichtigung der Zahlungsbedingungen vorbereitet
Außerdem erwerben die Auszubildenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten aus zwei der folgenden Wahlqualifikationen:
•Auftragssteuerung und -koordination
•Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
•Kaufmännische Abläufe in kleinen und mittleren Unternehmen
•Einkauf und Logistik
•Marketing und Vertrieb
•Personalwirtschaft
•Assistenz und Sekretariat
•Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement
•Verwaltung und Recht
•Öffentliche Finanzwirtschaft
Während der gesamten Ausbildungszeit wird den Auszubildenden vermittelt:
•welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen
•wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden
•wie man im beruflichen Einwirkungsbereich zur rationellen Energieverwendung beitragen kann
•wie man zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsprozessen im Betrieb beiträgt
•wie fremdsprachige Fachbegriffe anzuwenden sind
In der Berufsschule sind folgende Lernfelder Gegenstand des theoretischen Unterrichts:
•die eigene Rolle im Betrieb mitgestalten und den Betrieb präsentieren
•Büroprozesse gestalten und Arbeitsvorgänge organisieren
•Aufträge bearbeiten
•Sachgüter und Dienstleistungen beschaffen und Verträge schließen
•Kunden akquirieren und binden
•Werteströme erfassen und beurteilen
•Gesprächssituationen gestalten
•personalwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen
•Liquidität sichern und Finanzierung vorbereiten
•Wertschöpfungsprozesse erfolgsorientiert steuern
•Geschäftsprozesse darstellen und optimieren
•Veranstaltungen und Geschäftsreisen organisieren
•ein Projekt planen und durchführen
Prüfungsinhalte
Teil 1 der Abschlussprüfung
Zur Mitte des zweiten Ausbildungsjahres wird Teil 1 der Abschlussprüfung durchgeführt. Er geht mit 25 Prozent in das Gesamtergebnis ein und besteht aus schriftlichen Aufgaben im Prüfungsbereich Informationstechnisches Büromanagement, die computergestützt bearbeitet werden sollen.
Teil 2 der Abschlussprüfung
Teil 2 der Abschlussprüfung findet am Ende der Ausbildungszeit statt. Er geht mit 75 Prozent in das Gesamtergebnis ein und besteht aus folgenden Prüfungsbereichen:
•Kundenbeziehungsprozesse
•Fachaufgabe in der Wahlqualifikation
•Wirtschafts- und Sozialkunde
Im Prüfungsbereich Kundenbeziehungsprozesse sind innerhalb von 150 Minuten berufstypische Aufgaben schriftlich zu bearbeiten.
Im Prüfungsbereich Fachaufgabe in der Wahlqualifikation wird ein fallbezogenes Fachgespräch durchgeführt, das höchstens 20 Minuten dauert und auf einer der gewählten Wahlqualifikationen basiert. Zur Vorbereitung auf das fallbezogene Fachgespräch soll entweder für jede der beiden gewählten Wahlqualifikationen ein Report über die Durchführung einer betrieblichen Fachaufgabe erstellt werden oder eine von zwei zur Wahl gestellten praxisbezogenen Aufgaben bearbeitet und Lösungswege entwickelt werden (Vorbereitungszeit in diesem Fall: 20 Minuten).
Die schriftliche Prüfung im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde dauert 60 Minuten.
Die schriftliche Prüfung kann in einzelnen Prüfungsbereichen durch eine mündliche Prüfung ergänzt werden, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann.
Zielgruppe:
behinderte, hör- und sprachgeschädigte Rehabilitanden. Andere behinderte Menschen auf Anfrage.
Zielgruppe:
Mo bis Do 07:00 Uhr - 16:30 Uhr, Fr bis 12:15 Uhr.
Blockbeschulung, die Förderberufsschule ist im Haus.
Details zur Ausbildung
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